Hausfrauenkredit ohne Schufa beantragen

Darlehen, die einst als Hausfrauenkredit bezeichnet wurden, sind heute eher als Kleinkredite oder Kredite ohne Schufa bekannt. Sie sind dazu gedacht, dass Personen mit geringem oder gar keinem Einkommen unterstützt werden können. Interessenten sollten sich allerdings vorab über Möglichkeiten, Risiken und Pflichten informieren.

Den passenden Hausfrauenkredit finden

Eingeführt wurden Hausfrauenkredite zu einer Zeit, als Ehefrauen üblicherweise als Hausfrauen tätig waren und kein eigenes Einkommen hatten. Den Banken diente das Einkommen des Ehemannes als Sicherheit. Diese Kreditform ist heute allerdings auf eine größere Zielgruppe zugeschnitten. Nun können Kleinkredite von allen Personen beantragt werden, die kein festes oder nur ein geringes Einkommen von weniger als 400 Euro pro Monat haben. Sie müssen allerdings anderweitig abgesichert sein.

Meist wird ein Kredit für Hausfrauen mit Beträgen zwischen 5.000 und 50.000 Euro vergeben. Der Kreditnehmer muss allerdings volljährig sein, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und durch ein eigenes Einkommen oder den Partner abgesichert sein.

Gibt es Alternativen zur Absicherung durch den Partner?

Wer kein eigenes Einkommen hat und dennoch allein einen Kredit aufnehmen möchte, kann dies ebenfalls machen, sofern er der Bank eine Sicherheit anbieten kann. Beispielsweise kann er einen Bürgen benennen, der einspringt, falls der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Sofern das Darlehen für eine Anschaffung beantragt wird, kann auch eine Sicherungsübereignung erfolgen. In diesem Fall bleibt das jeweilige Produkt bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredites im Besitz der Bank. Ohne Bürgen wird ein Hausfrauenkredit allerdings üblicherweise nicht vergeben – siehe https://hausfrauenkredite.info/.

Darauf sollten die Kreditnehmer achten

Bevor die Kreditnehmer den Darlehensvertrag unterschreiben, sollten sie die Angebote mehrerer Geldinstitute und deren Konditionen gründlich vergleichen. Wichtige Faktoren:

  1. Die Laufzeit sollte möglichst kurz gewählt werden, ohne mit der Ratenzahlung in Verzug zu kommen. Denn je schneller der Kredit getilgt ist, umso günstiger wird er, weil die Gesamtkosten sinken. Entscheidend ist der effektive Jahreszins, in den auch die Gesamtkosten eingerechnet sind.
  2. Wegen der mangelnden Absicherung gehen die Banken mit der Kreditvergabe ein höheres Risiko ein. Deshalb werden Hausfrauenkredite zu deutlich höheren Zinsen vergeben als reguläre Darlehen.

Die Verbraucher sollten sich im Vorfeld gründlich überlegen, welche Verbindlichkeiten sie sich leisten können. Dabei helfen eine Analyse der Kontoauszüge und eine Haushaltsrechnung.

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